Insel Kaninchenwerder wieder Liegeplatz für Wassersportler

Insel Kaninchenwerder wieder Liegeplatz für Wassersportler

Schwerin, 17. November 2017

Dietrich Monstadt begrüßt Änderung der Befahrensverordnung auf dem Schweriner See

 

Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur hat heute am 17. November 2017 eine neue Regelung für die betroffenen Bereiche auf dem Schweriner See veröffentlicht. Demnach sollen um die Inseln Kaninchenwerder, Ziegelwerder und den „Großen Stein“ wieder bestimmte Abschnitte zum Ankern und Liegen freigegeben und die Naturschutzgebietsbefahrensordnung entsprechend geändert werden. Die Änderung wird noch im November 2017 in Kraft treten.

 

„Die Nutzung der genannten Bereiche musste den Bürgern wieder ermöglicht werden“, so der Bundestagsabgeordnete Monstadt. „Ich freue mich, dass den Empfehlungen der Interessengemeinschaft Schweriner See durch die Regelung entsprochen wurde. Ein nachhaltiger Umwelt- und Naturschutz erfordert die Akzeptanz der Bevölkerung. Diese kann nicht durch Verordnung aufoktroyiert werden, sondern entsteht durch Maß und Mitte und durch die Einbeziehung der Betroffenen. Deswegen habe ich mich auch gern für die Belange der Wassersportler auf Bundesebene eingesetzt.“

 

Die Entscheidung, eine 100-Meter-Sperrzone um Kaninchenwerder, Ziegelwerder, das Ramper Moor und den Großen Stein auf dem Schweriner See einzurichten, hatte im Frühjahr bei den Wassersportlern für viel Ärger und Frustration gesorgt.

Freizeitkapitäne, die den gesperrten Bereichen zu nahe kamen, mussten mit Anzeige und Geldbuße rechnen.

 

Der Bundestagsabgeordnete Dietrichrich Monstadt dankt Bundesminister Schmidt für dessen maßgebliche Unterstützung in dieser Angelegenheit. 

Baufreigabe B321 Autobahnzubringer Schwerin erteilt: Bundesverkehrsministerium gibt heute 21,4 Millionen frei – Ausbau kann beginnen

Schwerin, 20.09.2017

 

 

Wie der Bundestagsabgeordnete Dietrich Monstadt (CDU) mitteilt, wurden durch das Bundesverkehrsministerium am heutigen Nachmittag 21,4 Millionen Euro für den vierspurigen Ausbau der B321 / Autobahnzubringer A14 in Schwerin freigegeben.

 

„Bundesminister Dobrindt hat mich heute persönlich über die Freigabe der Bundesmittel informiert. Damit kann es jetzt sofort losgehen. Baubeginn könnte noch in diesem Herbst sein“, freut sich Monstadt.

 

Monstadt selbst hatte sich lange Zeit in Berlin für dieses Projekt stark gemacht. Dieses sei eine der entscheidenden Infrastrukturprojekte für Schwerin, so Monstadt abschließend.

mehr lesen

Gehört der Wolf zu Deutschland?

Schwerin, 7. September 2017

Das Thema Wolf ist nach wie vor in aller Munde und bewegt mich nicht nur politisch.

Auch als ehemaliger Landwirt und aktiver Jäger habe ich hier einen persönlichen Bezug.

 

In den zurückliegenden Wochen und Monaten habe ich daher zum Thema Wolf zahlreiche Gespräche geführt. Die Zuschriften häufen sich stetig. Erst kürzlich sprach ich darüber u.a. auch mit dem Vorstand des Kreisbauernverbandes Ludwigslust-Parchim, der äußert besorgt ist.

 

Bundesweit gibt es derzeit etwa 50 Wolfsrudel. Mindestens zwei davon allein in der Region um den Lübtheener Truppenübungsplatz. Aufgrund der Nachwuchssituation steht zu befürchten, dass sich weitere Rudel in der Nachbarschaft ansiedeln. Schäden und berechtigte Ängste werden erkennbar leider zunehmen. Dem müssen wir entgegentreten.

 

Es ist daher nun an der Zeit, den Wolf nicht länger als eine streng geschützte Art nach der FFH-Richtlinie Anhang 4, sondern eine Art nach der FFH-Richtlinie Anhang 5 zu definieren. Dabei muss auch die Verbindung der heimischen Wolfspopulation zu den Nachbarpopulationen regelmäßig überprüft und gegebenenfalls mit in die Betrachtung einbezogen werden.

 

Bund und Länder müssen jetzt umsetzen, wie sie die zunehmende Wolfspopulation künftig am besten auf einem stabilen, den Lebensraumbedingungen angepasstem Niveau begrenzen. Denkbar wäre meines Erachtens beispielsweise eine gezielte Verprellung von Problemrudeln. Die Entnahme von Problemwölfen bzw. die Aufnahme des Wolfs ins Jagdrecht muss umgesetzt werden.

 

Außerdem ist es für unsere Tierhalter unerträglich, wenn sie zur Haftung herangezogen werden, nachdem ein Wolf seine Weidetiere in Panik versetzt hat, diese dann „ausbrechen“ und möglicherweise Unfälle verursachen. Es kann nicht sein, dass Tierhaltern hier erhöhte Sorgfaltspflichten auferlegt werden. Teilweise sogar durch Ermittlungsverfahren der zuständigen Staatsanwaltschaften kriminalisiert werden.

 

Außerdem müssen wir die Entschädigungsleistungen nicht nur auf unmittelbare Schäden (Risse) erstrecken; sondern auch für mittelbare Schäden (Wildschaden, Probleme bei Tierhalterhaftung) weiterentwickeln.

 

Das Ziel von Frau Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (SPD) 1000 Wölfe in

Deutschland anzusiedeln ist völlig abwegig und nicht umsetzbar. In diesem Umfang

gehört der Wolf definitiv nicht zu Deutschland!