STARK für Mecklenburg

Gehört der Wolf zu Deutschland?

Schwerin, 7. September 2017

Das Thema Wolf ist nach wie vor in aller Munde und bewegt mich nicht nur politisch.

Auch als ehemaliger Landwirt und aktiver Jäger habe ich hier einen persönlichen Bezug.

 

In den zurückliegenden Wochen und Monaten habe ich daher zum Thema Wolf zahlreiche Gespräche geführt. Die Zuschriften häufen sich stetig. Erst kürzlich sprach ich darüber u.a. auch mit dem Vorstand des Kreisbauernverbandes Ludwigslust-Parchim, der äußert besorgt ist.

 

Bundesweit gibt es derzeit etwa 50 Wolfsrudel. Mindestens zwei davon allein in der Region um den Lübtheener Truppenübungsplatz. Aufgrund der Nachwuchssituation steht zu befürchten, dass sich weitere Rudel in der Nachbarschaft ansiedeln. Schäden und berechtigte Ängste werden erkennbar leider zunehmen. Dem müssen wir entgegentreten.

 

Es ist daher nun an der Zeit, den Wolf nicht länger als eine streng geschützte Art nach der FFH-Richtlinie Anhang 4, sondern eine Art nach der FFH-Richtlinie Anhang 5 zu definieren. Dabei muss auch die Verbindung der heimischen Wolfspopulation zu den Nachbarpopulationen regelmäßig überprüft und gegebenenfalls mit in die Betrachtung einbezogen werden.

 

Bund und Länder müssen jetzt umsetzen, wie sie die zunehmende Wolfspopulation künftig am besten auf einem stabilen, den Lebensraumbedingungen angepasstem Niveau begrenzen. Denkbar wäre meines Erachtens beispielsweise eine gezielte Verprellung von Problemrudeln. Die Entnahme von Problemwölfen bzw. die Aufnahme des Wolfs ins Jagdrecht muss umgesetzt werden.

 

Außerdem ist es für unsere Tierhalter unerträglich, wenn sie zur Haftung herangezogen werden, nachdem ein Wolf seine Weidetiere in Panik versetzt hat, diese dann „ausbrechen“ und möglicherweise Unfälle verursachen. Es kann nicht sein, dass Tierhaltern hier erhöhte Sorgfaltspflichten auferlegt werden. Teilweise sogar durch Ermittlungsverfahren der zuständigen Staatsanwaltschaften kriminalisiert werden.

 

Außerdem müssen wir die Entschädigungsleistungen nicht nur auf unmittelbare Schäden (Risse) erstrecken; sondern auch für mittelbare Schäden (Wildschaden, Probleme bei Tierhalterhaftung) weiterentwickeln.

 

Das Ziel von Frau Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (SPD) 1000 Wölfe in

Deutschland anzusiedeln ist völlig abwegig und nicht umsetzbar. In diesem Umfang

gehört der Wolf definitiv nicht zu Deutschland!

 

 

Gemeinsame Bürgersprechstunde mit Dietrich Monstadt (MdB) und Christiane Berg (MdL)

Schwerin, 07. September 2017

Am Dienstag, den 12.09.2017, laden der CDU-Bundestagsabgeordnete Dietrich Monstadt und die CDU-Landtagsabgeordnete Christiane Berg, in der Zeit zwischen 17.30 Uhr und 19.00 Uhr zu einer gemeinsamen Bürgersprechstunde ein.

 

Diese wird im Bürgerbüro von Christiane Berg, Steinstrasse 14, 19205 Gadebusch, stattfinden.

 

Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger haben hier die Möglichkeit sich mit Anfragen, Anregungen oder Anliegen direkt und persönlich an die Abgeordneten zu wenden.

 

 

Zur besseren Koordinierung und um Wartezeiten zu vermeiden, wird um telefonische Anmeldung unter Telefon: 0385-59 23 670 oder per E-Mail unter dietrich.monstadt.wk@bundestag.de gebeten.

Mecklenburg profitiert vom Bundesprogramm der Sprach Kitas

Schwerin, 21.06.2017

Im Januar 2016 ist das Bundesprogramm „Sprach-Kitas: Weil Sprache der Schlüssel zur Welt ist“ gestartet.

Angesprochen sind vor allem Kita-Einrichtungen, die von einem überdurchschnittlich hohen Anteil von Kindern mit besonderem sprachlichem Förderungsbedarf besucht werden. Ziel ist es, die teilnehmenden Kindergärten und Kinderkrippen bei der sprachlichen Bildung der Kinder, dem Umgang mit Vielfalt und der Zusammenarbeit mit Familien zu stärken.

 

Themenschwerpunkt und übergeordnetes Ziel der Förderung liegt bei der sprachlichen Bildung. So sollen entsprechende Angebote in Kindertageseinrichtungen und die Qualität der Kindertagesbetreuung verbessert werden.

„Es ist wichtig, gleiche Startchancen für alle Kinder sicherzustellen. Frühe sprachliche Bildung leistet hier einen wichtigen Beitrag“, erklärt der CDU-Abgeordnete Dietrich Monstadt.

Im Zeitraum von 2016 bis 2019 stellt der Bund jährlich bis zu 100 Mio. Euro zur Verfügung. Damit können bis zu 4.000 zusätzliche halbe Fachkraftstellen in den Kitas und in der Fachberatung geschaffen werden.

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