Wichtige Infrastruktur für Westmecklenburg - Neue Projekte im Bundesverkehrswegeplan verankert

Berlin, 16.03.2016

In den nächsten Jahren wird der Personen- und Güterverkehr weiter kräftig zunehmen. Hierauf muss unsere Verkehrsinfrastruktur bundesweit richtig vorbereitet sein. Das bedeutet konsequente und umfangreiche Investitionen in den Erhalt der bestehenden Infrastruktur, aber auch Aus- und Neubau von Strecken. Mit dem jetzt vorgestellten Entwurf des Bundesverkehrswegeplans gibt es eine erste fachliche Einschätzung, welche Strecken dafür bis 2030 Priorität haben sollten. Es stehen Straßen-, Schienen- und Wasserstraßenprojekte im Gesamtwert von 264 Mrd. Euro zur Diskussion. Um den steigenden Bedarf in der Verkehrsinfrastruktur zu decken, müssten in diesem Bereich die Investitionen auf durchschnittlich rund 15 Mrd. Euro pro Jahr erhöht werden.

 

Am 16. März 2016 wird um 17.15 Uhr in einer Sondersitzung des Ausschusses für Verkehr und digitale Infrastruktur des Deutschen Bundestages durch das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) der Entwurf des Bundesverkehrswegeplans 2016 - 2030 vorgestellt.

 

Wie  der CDU-Bundestagsabgeordnete Dietrich Monstadt mitteilt, sieht dieser auch die Neuaufnahme wichtiger Infrastrukturprojekte in Westmecklenburg mit vordringlichem Bedarf vor:

„U.a. die Projekte Ortsumfahrung Bandenitz (B321), Ortsumfahrung Warsow (B321) und Ortsumfahrung Lützow (B104) haben mit der ersten Bewertung des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur schon eine sehr große Hürde genommen. Die Bewertung „Vordringlicher Bedarf“ heißt, dass das Projekt nach fachlicher Bewertung verkehrspolitisch sehr wichtig ist. Die Projekte mit dieser Bewertung sollen in der Laufzeit des Bundesverkehrswegeplans bis 2030 umgesetzt oder mindestens begonnen werden.“

 

„Wenn das noch notwendige Gesetzgebungsverfahren voraussichtlich Ende dieses Jahres abgeschlossen ist, muss mit diesem Rückenwind aus Berlin die konkrete Planung weiter zügig vorangetrieben werden. Nur dann kann auch schnell gebaut werden. Wenn Mecklenburg-Vorpommern seine Verantwortung wahrnimmt und zügig die rechtlichen Voraussetzungen für den Bau schafft, wird der Bund das seine dazu beitragen und die notwendigen Gelder für eine zukunftsfeste Infrastruktur in unserem Land zur Verfügung stellen“, so Dietrich Monstadt.

 

Darüber hinaus sind für Westmecklenburg bereits eine Reihe laufende bzw. fest disponierte Vorhaben im Bundesverkehrswegeplan vorgesehen. Hierzu zählen der Weiterbau der A14 ebenso wie die Erweiterung des Autobahnzubringers B321 in Schwerin auf 4 Fahrstreifen.

 

 

„Die Verankerung all dieser Projekte im Bundesverkehrswegeplan ist von herausragender Bedeutung und alles andere als selbstverständlich – Ein guter Tag für unsere Region. Damit ist ein wichtiger Schritt zur Realisierung dieser wichtigen Infrastrukturprojekte getan. Nun werden wir weiter mit ganzer Kraft und gemeinsam mit allen Beteiligten daran arbeiten, dass die Arbeiten möglichst schnell beginnen können“, erklärt Dietrich Monstadt in Berlin.