Dietrich Monstadt, MdB, informiert:

„Auch in unserem Wahlkreis geben Pflegerinnen und Pfleger jeden Tag ihr Bestes und sollten die Chance nutzen, sich und ihr Arbeitsgebiet bei diesem Wettbewerb vorzustellen. Gerade in Zeiten, in denen  die positiven Seiten des Berufsbild hervorzuheben sind, finde ich es großartig, dass dieser Wettbewerb initiiert wurde und somit die Pflegebranche wieder attraktiv macht.“

 

Vom 15. Januar bis zum 30. April 2019 können Patienten und deren Angehörige ihre Favoriten für die Wahl zu „Deutschlands beliebtesten Pflegeprofis“ vorschlagen. Auch Kolleginnen und Kollegen dürfen auf der Website www.deutschlands-pflegeprofis.de engagierte Profis oder ganze Teams für den Wettbewerb nominieren. Nach dem Ende der Nominierung startet mit der Online-Abstimmung die heiße Phase des Wettbewerbs. Vom 1. Mai bis 15. Juni können alle Bürgerinnen und Bürger zunächst über die beliebtesten Pflegeprofis der 16 Bundesländer entscheiden. In der zweiten Runde werden dann die Bundessieger gewählt. Alle Gewinner treffen sich am 21. November 2019 zur Galaveranstaltung im Berliner Reichstagsgebäude. Dort erhalten „Deutschlands beliebteste Pflegeprofis“ ihre Auszeichnung aus den Händen von Staatssekretär Andreas Westerfellhaus, Pflegebevollmächtigter der Bundesregierung und Schirmherr des Wettbewerbs.

 

„Ich hoffe auf tolle Pflegeprofis, die aus unserer Region beim Wettbewerb teilnehmen und dem Pflegeberuf ein Gesicht verleihen. Ich drücke allen, die mitmachen die Daumen!“ ergänzte der westmecklenburgische Abgeordnete.

 

Für alle Nominierten gilt:

Sie müssen mindestens 16 Jahre alt sein und in Deutschland arbeiten, eine Pflegeausbildung absolviert haben oder sich in Ausbildung befinden. Die Gewinner des Gesamtwettbewerbs und der Kategorie Azubi erhalten je 2.000 Euro Preisgeld. Für die Zweitplatzierten gibt es 1.000 Euro, für die Drittplatzierten 500 Euro.

 

Weitere Informationen erhalten Sie über das Schweriner Abgeordnetenbüro unter 0385/5923670 oder unter dietrich.monstadt.wk@bundestag.de

Der Gesundheitspolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Sebastian Ehlers, und der Bundestagsabgeordnete Dietrich Monstadt, der in der CDU/CSU-Bundestagsfraktion unter anderem als Berichterstatter für Adipositas und Diabetes zuständig ist,  haben heute einen Masterplan „Gesundes Mecklenburg-Vorpommern 2020“ gefordert: „Übergewicht und Adipositas sind ein mittlerweile ernstes Problem in Mecklenburg-Vorpommern. Nicht nur, dass die Häufigkeit von Adipositas in unserem Bundesland von 2010 bis 2015 deutlich zugenommen hat, auch im Ländervergleich schneidet Mecklenburg-Vorpommern alles andere als gut ab“, sagte Dietrich Monstadt. „Die Lebensqualität und das körperliche und psychische Wohlbefinden leiden unter Adipositas. Weil Mecklenburg-Vorpommern besonders betroffen ist, ist ein Masterplan „Mecklenburg-Vorpommern 2020 – Gesundheit, Sport, Ernährung“ notwendig. Wir wollen Adipositas mit präventiven Maßnahmen frühzeitig entgegen treten. Aber auch eine gezieltere und bessere Versorgung für Betroffene ist dringend notwendig“, sagte der Gesundheitspolitische Sprecher der CDU-Fraktion, Sebastian Ehlers.

 

Forderungen:

(1) Gesundheitsfördernde KITAS – frisch und saisonal, in der KITA gekocht: Im KiFög muss der Aspekt „gesunde Ernährung“ verbindlicher an den Grundsätzen der deutschen Gesellschaft für Ernährung ausgerichtet werden. KITAS mit eigener Küche sollen besonders unterstützt werden. Die Zertifizierung „gesundsheitsfördernde KITA“ sollte stärker publik gemacht werden. Hierbei muss mit relevanten Akteuren, wie Kassenärztlicher Vereinigung, Hebammenverband, Krankenkassen etc. zusammengearbeitet werden.

 

(2) Ausbau und Stärkung der Vorbeugung – Früherkennung von Adipositas. Vielfach wird zu spät in die Früherkennung von Adipositas eingegriffen. Lehrer müssen in ihren Einflussmöglichkeiten gestärkt und im Umgang mit Adipositas sensibilisiert werden. Gesundheitsmanagement sollte Gegenstand des universitären Curriculums werden, insbesondere bei Lehramtsstudentinnen und -studenten.

 

(3) Gesundheitsmodul und Kochen. Nach neueren Studien kochen 30 Prozent der Bevölkerung nicht mehr. Fertigessen und Zeitdruck tragen nicht zu einem besseren Bewusstsein für gesunde Ernährung bei. Das Thema „Gesunde Ernährung“ soll deshalb fester Bestandteil des Schulunterrichts werden.

 

(4) Bewegungsdrang fördern – mehr Sport an die Schulen bringen. Um Freude an Bewegungen besser vermitteln zu können, muss die Anzahl an Sportstunden an den Schulen pro Woche deutlich erhöht werden. Dabei müssen Kooperationsmodelle mit Sportvereinen gefördert werden. Auch Bewegungsangebote in der Schule (Nachmittagsangebote an Ganztagsschulen) sollen die tägliche Bewegung begünstigen.

 

(5) Zuckersteuer einführen. Die Auswirkungen von Zuckersteuern wie in Großbritannien, Ungarn und Mexiko sollten in Deutschland im Hinblick auf deren Übertragbarkeit geprüft werden. Entsprechende Initiativen im Bundesrat werden wir unterstützen.

 

(6) Quengelfreie Supermarkt-Kassen . Die Verantwortung für gesunde Ernährung liegt in erster Linie beim Verbraucher. Insbesondere Kinder werden durch Angebote von Süßigkeiten an Supermarktkassen unnötig in Versuchung geführt. Der Verkauf von Süßigkeiten an Supermarktkassen muss deshalb eingeschränkt werden.

 

(7) Präventionsgesetz umsetzen – Leitfaden Prävention anpassen. Mit Einführung des Präventionsgesetztes 2015 steht der GKV-Spitzenverband in der Pflicht, die Leistungen im Bereich Prävention an die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse anzupassen, damit er den Krankenkassen als Handlungsmaxime zur Verfügung steht.

 

(8) Transparente Kalorienangaben auf Lebensmitteln. Am Ende zählt auch die Gesamtkalorienzahl. Verbraucher können nicht immer erkennen, wie viele in einem Lebensmittel enthalten sind. Zwar sind auf jedem verpackten Lebensmittel Nährwerte angegeben, aber nicht jeder rechnet es auf die Kalorienzahl pro Portion um. Auf Verpackungen sollte daher eine realistische Portionszahl und eine Gesamtkalorienzahl angegeben werden. Weiterhin soll bei stark zuckerhaltigen Lebensmitteln oder Limonade die Anzahl der Zuckerwürfel pro Portion graphisch auf dem Etikett festgehalten werden.

 

(9) Adipositas als chronische Krankheit anerkennen – Stigmatisierung beenden. Adipositas nicht als chronische Krankheit anzuerkennen, wird den komplexen Faktoren, die zu Adipositas führen können, nicht gerecht. Die Schuldzuweisung, unter der die Betroffenen oft leiden, kann nicht nur die Krankheit gravierend verschlechtern, sondern auch mit sozialen und psychischen Problemen einhergehen. Eine Anerkennung als chronische Erkrankung erleichtert spätere Abrechnungen mit den Krankenkassen.

 

(10) Spielerische Anreize schaffen – Motivation fördern – Fehlende Prävention, geringe Motivation und mangelnde Kenntnis über Langzeitfolgen bewirken und begünstigen gesundheitliche Fehlentwicklungen in der Bevölkerung. Hier kann also die Anwendung spieltypischer Elemente in einem spielfremden Kontext unterstützend eingesetzt werden. Spielmechaniken können komplizierte Sachverhalte besser kommunizieren, die Motivation durch Wettbewerb Spielerfolge verbessern und nicht sichtbare Langzeiteffekte im Zeitraffer simulieren.

 

(11) Übergewicht frühzeitig erkennen – Anschaffung von Körperkompositionswaagen fördern. Mehr als die Hälfte der Bevölkerung Mecklenburg-Vorpommerns ist übergewichtig. Bedarfsgerechte Maßnahmen zur Vorbeugung, Diagnose und Behandlung von Übergewicht gewinnen deshalb zunehmend an Bedeutung. Dies gilt umso mehr vor dem Hintergrund dramatisch steigender Fallzahlen bei der Volkskrankheit Diabetes. Standardisiertes Wiegen durch Anschaffungen von Körperfettwagen soll an Kitas, Schulen, Krankenhäusern und bei niedergelassenen Ärzten gefördert werden.

Nach einem intensiven Auswahlverfahren hat der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestags am 08. November 2018 Gelder für eine Liste von Projekten freigegeben, die im Rahmen des Denkmalschutz-Sonderprogramms VII vom Bund gefördert werden sollen. Dietrich Monstadt ist erfreut, dass auch zwei im Wahlkreis 12 befindliche Objekte in Genuss der Förderung kommen. Eines dieser Projekte ist die St. Bartholomäus Kirche in Wittenburg. Die Kirche erhebt sich am Marktplatz der Stadt. Dieses um 1240 errichtete Bauwerk ist eine dreischiffige und dreijochige Hallenkirche aus Backstein und ein Bau aus der Übergangszeit von der Romanik zur Gotik. Die Kirche wurde zwischen 1257 und 1284 dem heiligen Bartholomäus geweiht.

 

„Die 2012 begonnene Sanierung ihrer Kirche stellt die Kirchgemeinde St. Bartholomäus finanziell vor eine besonders große Herausforderung“, stellt der westmecklenburgische Bundestagsabgeordnete fest. „Ich freue mich deshalb sehr, dass bis zu 295.000 Euro aus dem Denkmalschutz-Sonderprogramm bewilligt worden sind. Die Kirche selbst als Bauwerk aber die Objekte, die sie beheimatet sind eine kleine Zeitreise und ein Stück Stadtgeschichte,“ so Monstadt weiter.

 

Ein weiteres Projekt ist die Mehmelorgel in der Stadtkirche „St. Marien“ zu Neustadt-Glewe, welche mit 30.500 Euro gefördert wird. Die Orgel in der Neustädter Kirche stammt von 1873 und entstand in der Wismarer Filiale des Orgelbaubetriebs Friedrich Albert Mehmel. Mit dem Denkmalschutz-Sonderprogramm VII beteiligt sich der Bund an der Sanierung von national bedeutsamen Kulturdenkmalen und Kirchorgeln in ganz Deutschland. Insgesamt stehen 30 Millionen Euro Bundesmittel für den Denkmalschutz zur Verfügung, mit denen bundesweit zahlreiche Denkmalschutzprojekte gefördert werden.