Der 3. Juni ist Tag der Organspende

Schwerin, 02.06.2017

 

Jeden Tag treffen wir Entscheidungen. Manche davon verändern unser Leben – oder das Leben von anderen Menschen – wie zum Beispiel die Entscheidung zur Organspende. Politiker, Prominente, Ärzte, Geistliche sowie viele Institutionen und Patientenverbände wollen mit dem Tag der Organspende darauf aufmerksam machen, dass jede Organspende Leben retten kann. Dieses Anliegen unterstützt auch der CDU-Gesundheitspolitiker Dietrich Monstadt mit Nachdruck.

 

Mehr als 10.000 schwerkranke Menschen warten auf ein Spenderorgan. Viele warten leider vergeblich. Täglich sterben Patienten, denen mit einer Transplantation hätte geholfen werden können. Die Zahl der Transplantationen sank von 2007 bis 2015 um 22 Prozent. Während 2001 noch 1200 Menschen Organe spendeten, waren es 2016 bundesweit nur noch 857.

 

„ Die geringe Zahl der Organspender zeigt, dass auch in unserer heutigen Gesellschaft ein großes Misstrauen gegenüber der Transplantationsmedizin herrscht. Umso wichtiger ist es, über die Organspende sachlich aufzuklären und für die Organspende zu werben. Wir müssen das Vertrauen der Bürgerinnen und Bürger zurückzugewinnen“, betont Dietrich Monstadt am Tag der Organspende. 

 

„Als Gesundheitspolitiker setze ich mich dafür ein, möglichst viele Menschen über das Thema zu informieren und bei der Entscheidungsfindung zu helfen. Ziel ist es, dass die Bürgerinnen und Bürger sich mit dem Thema Organspende auseinandersetzen und ihre Entscheidung, egal ob JA oder NEIN, auf einem Organspenderausweis festhalten. Wer gut über die Organspende aufgeklärt ist, scheint eher bereit, im Ernstfall selbst seine Organe zu spenden“, erklärt der CDU-Abgeordnete Dietrich Monstadt weiter.

 

Seit dem Gesetz zur Regelung der Entscheidungslösung vom  01.11.2012 werden alle Versicherten über 16 Jahre in einem festgelegten Verfahren von ihrer Krankenkasse über die Organspende informiert und regelmäßig aufgefordert, eine persönliche Erklärung abzugeben, ob sie einer Organ- bzw. Gewebespende zustimmen, nicht zustimmen oder sich nicht erklären möchten. Die Entscheidung ist freiwillig und kann vom Versicherten auf dem versandten Organspenderausweis dokumentiert werden. Die Entscheidung wird von der jeweiligen Krankenkasse nicht gespeichert und kann vom Versicherten jederzeit geändert werden.

 

 

Weitere Informationen finden Sie unter www.organspendetag.de