MV profitiert von Bundesprogramm - Dietrich Monstadt MdB: Sprach-Kitas eröffnen Chancen

Berlin, 29.01.2016

Im Januar 2016 ist das Bundesprogramm „Sprach-Kitas: Weil Sprache der Schlüssel zur Welt ist“ gestartet. Initiiert wurde das Programm vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugendliche und basiert auf den Erfahrungen des Programms „Schwerpunkt-Kitas: Sprache und Integration“ (2011 - 2015). Angesprochen sind vor allem Kita-Einrichtungen, die von einem überdurchschnittlich hohen Anteil von Kindern mit besonderem sprachlichem Förderungsbedarf besucht werden. Ziel ist es, sprachliche Bildungsangebote in den teilnehmenden Kitas systematisch zu verbessern. Wissenschaftliche Erkenntnisse zeigen, dass dies auch notwendig ist: In Deutschland gelten bis zu 25% aller 3-5jährigen Kinder als sprachauffällig.

Themenschwerpunkt und übergeordnetes Ziel der Förderung liegt bei der sprachlichen Bildung. So sollen entsprechende Angebote in Kindertageseinrichtungen und die Qualität der Kindertagesbetreuung verbessert werden.

„Hier sind unter anderem Maßnahmen wie beispielsweise Qualifizierung und Spezialisierung von zusätzlichen Fachkräften oder die Stärkung und Qualifizierung des Unterstützungssystems zu nennen“, zählt der CDU-Bundestagsabgeordnete Dietrich Monstadt auf. Unterstützung erfährt das System konkret durch eine zusätzliche Fachberatung, die konstant und prozessbegleitend die Qualitätsentwicklung in den Kitas unterstützt. Im Zeitraum von 2016 bis 2019 stellt der Bund jährlich bis zu 100 Mio. Euro zur Verfügung.

Über den Schwerpunkt der sprachlichen Bildung hinaus werden auch die Themen der inklusiven Pädagogik und der Zusammenarbeit mit Familien vertieft in das Bundesprogramm mit einbezogen.

„Für mich ist es entscheidend, dass bei dem Thema der frühen Bildung das Wohl der Kinder im Vordergrund steht. So sind insbesondere eine ganzheitliche Ausrichtung und die Einbeziehung des sozialen Umfelds im Blick zu behalten. Eine solche Kombination ist hier gelungen“, fügt der Abgeordnete hinzu.

 

In West-Mecklenburg wurden in Schwerin und Gadebusch bisher insgesamt sieben Förderungsanträge bewilligt. Weitere Fünf befinden sich noch im Antragsverfahren. „Ich freue mich, dass durch das Förderungsinteresse dieser Einrichtungen auch Mecklenburg-Vorpommern von dem Bundesprogramm profitieren kann. Gerade in frühen Jahren ist eine sprachliche Förderung besonders wichtig, denn Sprache eröffnet Chancen. Sei es auf kultureller Begegnungsebene oder für später wichtig werdende Arbeitsperspektiven, eine gelungene Kommunikationskultur ist für vielerlei Aspekte von besonderer Bedeutung“, betont Dietrich Monstadt abschließend.

 

 

Weitere Informationen zum Bundesprogramm finden Sie hier.