Welt- AIDS-Tag 2015 - Dietrich Monstadt MdB: Gegen Diskriminierung - Für Prävention

 

Am 01. Dezember findet zum 28. Mal der Welt-AIDS-Tag statt. Neben dem Welt-Diabetes-Tag ist er der zweite offizielle Gedenktag der Vereinten Nationen, der einer Krankheit gewidmet ist. Seit 1988 erinnert er an all jene, die seit Anfang der Epidemie vor 30 Jahren an AIDS verstorben sind.

„Was macht ihr, wenn euer Stürmer HIV hat? „ – „Hoffentlich viele Tore!“. Mit Sätzen wie diesen will der Gedenktag unbegründete Ängste vor einer HIV-Übertragung ansprechen. Damit wird das Motto der letzten Jahre „positiv zusammen leben!“ weitergeführt. Im Sinne von „aufeinander zugehen, miteinander reden, sich gegenseitig zuhören und verstehen“.

Auch heute noch ist die lebensbedrohliche Krankheit weit davon entfernt, besiegt zu sein. Dies zeigt die weiterhin zunehmende und hohe Anzahl der Betroffenen. Weltweit leben etwa 35 Millionen Menschen mit dem „Human Immunodeficiency Virus“, kurz HIV. In Deutschland sind es heute rund 80.000 Betroffene. „Hinter jeder einzelnen Zahl steht ein Einzelschicksal. Es ist wichtig, dass an einem solch bedeutenden Tag Solidarität mit den HIV-positiven und an Aids erkrankten Menschen gezeigt wird“, gibt der Bundestagsabgeordnete Dietrich Monstadt zu bedenken.

Mit einer Dunkelziffer von 13.200 ist die Zahl derjenigen, die noch nichts von Ihrer HIV-Infektion wissen, erschreckend hoch. Bislang lässt sich nur jeder Dritte testen. Der CDU-Politiker Dietrich Monstadt appelliert daher an all jene, die ein HIV-Risiko haben, einen Test machen zu lassen. „Ein frühzeitiger Test ist die beste Vorsorge“, bekräftigt der Abgeordnete. Mit einer Behandlung könne man mit HIV gut und lange leben.

Leider halten oft die Angst vor Benachteiligung und Vorurteilen vor der Durchführung eines solchen Tests ab. Immer noch werden Menschen mit HIV diskriminiert. „Ein solches Verhalten ist nicht zu tolerieren. Sei es in der Arbeitswelt bei Einstellungs- und Auswahlverfahren, bei der Berufsausübung oder im allgemeinen Lebensalltag“, verurteilt Dietrich Monstadt jegliche Diskriminierung der Betroffenen.

„Umso wichtiger ist es, die Präventionsarbeit in Form von mehr Aufklärung zu stärken. Als Berichterstatter meiner Fraktion für die großen Volkskrankheiten Diabetes und Adipositas weiß ich um die große Bedeutung der Präventionsarbeit. Mit nationalen Aufklärungskampagnen müssen wir der Unwissenheit in der Bevölkerung entgegentreten und eine weitere Ausweitung der Krankheit verhindern“, erklärt der Gesundheitspolitiker.

Wie kürzlich bekannt wurde, ist auch der Schauspieler Charlie Sheen seit vier Jahren HIV positiv. „Ich habe großen Respekt davor, wenn auch Prominente öffentlich zu Ihren Erkrankungen stehen. Dass das Wissen um die Erkrankung gegen den Betroffenen verwendet wird, ist aber absolut untragbar“, betont der Abgeordnete. Charlie Sheen wurde nach eigenen Angaben wegen seiner HIV-Erkrankung erpresst und wurde genötigt, damit an die Öffentlichkeit zu gehen.

„Es ist wichtig, der Stigmatisierung von Betroffenen entgegenzutreten. Besonders auch mit Blick auf die so bedeutende Präventionsarbeit. Wir alle sind dazu aufgefordert, diese Aufgabe gemeinsam und ressortübergreifend anzugehen“, so der CDU-Bundestagsabgeordnete Dietrich Monstadt abschließend.