Dietrich Monstadt fordert sofortige Maßnahmen im Kampf gegen Volkskrankheit: Aufklärung und Prävention gegen Adipositas-Tsunami

Der CDU-Gesundheitspolitiker Dietrich Monstadt begrüßt die Einführung des Internationalen Adipositas-Tages, der am 11. Oktober dieses Jahr zum ersten Mal stattfindet.Es sei wichtig, ein weltweites Zeichen gegen Fettleibigkeit (Adipositas) zu setzen und die Aufmerksamkeit hinsichtlich Ursachen, Risiken und Konsequenzen dieser Volkskrankheit zu erhöhen.

Aufgrund eines ungesunden Lebensstils sind dem Robert-Koch-Institut zufolge ein Viertel der Erwachsenen in Deutschland adipös, auch die Zahl der Kinder und Jugendlichen mit krankhaftem Übergewicht nimmt kontinuierlich zu. Dietrich Monstadt, u.a. zuständiger Berichterstatter für Adipositas und Diabetes in der Arbeitsgruppe Gesundheit der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, sieht daher einen dringenden Handlungsbedarf und fordert sofortige Maßnahmen.

Ein Ziel sei es, die Stigmatisierung von Adipositas-Betroffenen zu reduzieren und das Bewusstsein für Fettleibigkeit als Erkrankung in der Bevölkerung zu steigern. „Stark übergewichtige Menschen leiden verstärkt unter Diskriminierung. Hier müssen wir entgegenwirken, indem wir den Bürgern wesentliche Sachinformationen über diese Erkrankung zur Verfügung stellen“, erklärt Dietrich Monstadt. Es müsse mehr Aufklärungsarbeit geleistet werden, beispielsweise in Form von Nationalen Aufklärungskampagnen. In diesem Zusammenhang erhält die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung finanzielle Mittel in Höhe von 35 Millionen Euro jährlich.

Des Weiteren fordert Monstadt eine frühe Förderung von Sport und Bewegung, beginnend bei den Kleinsten in unserer Gesellschaft. Schon in den Kindertagesstätten sollte die Freude an Bewegung und einem gesunden Körpergefühl ein elementarer Bestandteil sein. „Wenn die dort gelegten Grundlagen in den dann folgenden schulischen Bereich übertragen werden, könnten wir Kinder und Jugendliche viel intensiver als bisher zu einem gesunden Lebensstil anleiten“, so der Bundestagsabgeordnete, der vier Doppelstunden Schulsport in der Woche fordert.

Die frühe Auseinandersetzung mit dem Thema Lebensmittel hält Dietrich Monstadt für eine wichtige Maßnahme bei der Bekämpfung von Fettleibigkeit. „Wenn Kinder und Jugendliche die Grundlagen gesunder Ernährung bereits im Kindergarten und in der Schule lernen, haben wir die große Chance, dass sich diese gesunden Essgewohnheiten bis in das Erwachsenenalter hinein manifestieren“.

 Unsere Gesellschaft muss die Trendwende schaffen: Von Fast Food und Fertiggerichten hin zum selber kochen mit gesunden und unverarbeiteten Lebensmitteln. Eine gute Maßnahme, um das starke Übergewicht in der Bevölkerung langfristig und nachhaltig reduzieren zu können.

Der steigende Trend der Fettleibigkeit in Deutschland und Europa sowie das hohe Risiko von Folgeerkrankungen lassen Adipositas zu einer der bedeutendsten Volkskrankheiten unserer Zeit werden. Dietrich Monstadt ist entschlossen, dass politische Maßnahmen diesen Trend umkehren können und fordert abschließend: „Wir müssen jetzt handeln und dürfen keine Zeit mehr verstreichen lassen. Mit dem am 18. Juni 2015 im Bundestag verabschiedeten Präventionsgesetz haben wir den ersten Schritt in die richtige Richtung getan. Wir dürfen uns jetzt nicht ausruhen und müssen die im Präventionsgesetz festgelegten Rahmenbedingungen ressortübergreifend angehen und umsetzen. Ich persönlich halte zielgerichtete Präventions- und Aufklärungsarbeit für den Schlüssel, um dem Tsunami der Volkskrankheiten, wie Adipositas, nachhaltig und langfristig entgegenwirken zu können“.