Deutscher Bundestag beschließt Hospiz- und Palliativgesetz - Versorgung und Betreuung schwerstkranker Menschen deutlich verbessert

Wie der CDU-Gesundheitspolitiker Dietrich Monstadt mitteilt, wurde heute im Deutschen Bundestag das Gesetz zur Verbesserung der Hospiz- und Palliativ-versorgung in Deutschland be schlossen. Gerade in ländlich geprägten und strukturschwachen Regionen fehlt es heute noch an Hospiz- und Palliativangeboten. Dies soll sich künftig durch das nun von der Bundesregierung vorgelegte und beschlossene Gesetz ändern.

Dabei handelt es sich um ein ganzes Bündeln von Maßen sowie einen deutlichen Ausbau der finanziellen Förderung. Konkret werden die Beschlüsse nach Aussage Monstadts dazu führen, dass im Hospiz- und Palliativwesen zusätzliche Mittel  im unteren bis mittleren dreistelligen Millionen-Euro-Betrag pro Jahr zur Verfügung stehen werden.

Im Einzelnen sehen die Maßnahmen u.a. eine Stärkung der ambulanten Palliativversorgung, den Ausbau der Hospiz- und Palliativangebote in Krankenhäusern, eine stärkere Zusammenarbeit von Pflegeheimen und Hospizdiensten sowie eine bessere Beratung Betroffener und Angehöriger durch die  Krankenkassen vor.

 

„Uns war es ein besonderes Anliegen, die Angebote und Unterstützung für Menschen auf ihrem letzten Lebensweg deutlich zu verbessern“, erklärt Dietrich Monstadt. Dabei gehe es auch darum sicherzustellen, das Thema Hospiz- und Palliativversorgung weiter in die gesellschaftliche Debatte einzubinden. Es sei darüber hinaus auch schlicht ein Gebot der Menschlichkeit, sich in unserem Land darauf verlassen zu können, auch in der letzten Lebensphase auf hohem Niveau medizinisch versorgt zu werden. Dies gelte zu Hause genauso wie in Pflegeheimen, Hospizen oder Krankenhäusern, betont Monstadt.

 

„Wichtig war mir vor allem, dass die nun beschlossenen Maßnahmen auch zu deutlichen Verbesserungen im ländlichen Bereich führen werden. Dafür wird u.a. auch die finanzielle Ausstattung stationärer Kinder- und Erwachsenen-Hospize deutlich  verbessert. Darüber hinaus wird Sterbebegleitung ausdrücklicher Bestandteil des Versorgungsauftrages der sozialen Pflegeversicherung“, erklärt Dietrich Monstadt.

 

Insgesamt komme man so zu deutlichen strukturellen Verbesserungen. Diese stünden nicht nur auf dem Papier, sondern seinen auch mit einer entsprechenden finanziellen Ausstattung unterlegt. „Nur dies garantiert, dass die vorgesehenen Verbesserungen auch tatsächlich bei den Menschen in der Fläche ankommen“, erklärt Dietrich Monstadt abschließend.