Bürgergespräch in Schweriner Kindergarten: Wege für mehr Impfbereitschaft

 

Unter der Schirmherrschaft des Bundestagsabgeordneten Dietrich Monstadt (CDU) kamen kürzlich Vertreter der örtlichen Selbstverwaltung im Schweriner Kindergarten Schlossgeister zusammen.

Auf Einladung von AstraZeneca definierten Kinderärzte, der Öffentliche Gesundheitsdienst (ÖGD) und Krankenkassen gemeinsam mit der Kindergartenleitung und Elternvertretern, wie die Impfbereitschaft in Mecklenburg-Vorpommern gesteigert werden kann.

Wie in ganz Deutschland sind in Mecklenburg-Vorpommern sinkende Impfquoten zu beobachten. Daher sind auch hier Maßnahmen zur Steigerung der Impfbereitschaft sinnvoll, um einen hohen Impfschutz der Bevölkerung aufrecht zu erhalten. Das Beispiel der Schlossgeister zeigt, dass mit dem entsprechenden Engagement Erfolge erzielt werden können. So sind die Impfraten dieser Kinder vorbildlich, wie an den Zahlen des ÖGD aus den vergangenen Jahren deutlich wurde.

Am Beispiel der Influenza zeigte sich in der Diskussion, dass Infektionskrankheiten häufig unterschätzt werden. So liegt die Impfquote bei Kindern nur bei etwa 4 Prozent, was im Vergleich zu der Anzahl an Kindern mit einem Grundleiden wie Diabetes sehr gering ist. Denn Kindern mit Grundleiden wird eine jährliche Impfung gegen Influenza empfohlen.

Als Ergebnis des Bürgergesprächs verabredeten die Teilnehmer gemeinsame Anstrengungen für eine bessere Impfaufklärung.  Diese findet in vielen Arztpraxen bereits statt und kann durch Aufklärungsangebote des ÖGD und der Krankenkassen sinnvoll ergänzt werden. Dietrich Monstadt betonte, dass Impfen eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe ist und nur die Zusammenarbeit aller beteiligten Akteure zu einer nachhaltigen Verbesserung des Impfschutzes führen wird. Neben dem Bundespolitiker betonte auch Simone Borchardt, CDU-Oberbürgermeisterkandidatin der Stadt Schwerin und gleichzeitig Regionalgeschäftsführerin der Barmer GEK, wie wichtig, das Thema für die Gesellschaft ist.

 

Weitere Anregungen der Teilnehmer waren Verbesserungen in der Datenlage zu durchgeführten Impfungen, die flächendeckende Einführung eines Erinnerungssystems für Auffrischungsimpfungen sowie die Aufnahme des Impfausweises auf die elektronische Gesundheitskarte.